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Unsere Reise im Schnelldurchlauf



Die zwei Wochen unserer Reise gingen doch relativ schnell vorrüber. Wir haben viel erlebt und neues gesehen und dabei viel Spaß gehabt. Erstaunlicherweise verstehen wir uns immer noch blendend, obwohl wir die letzten zwei Wochen so eng aufeinander hockten. Vom sogenannten Lagerkoller nichts zu sehen!

 

Jetzt lassen wir unsere ganze Reise noch einmal Revue passieren. Dafür haben wir euch hier einige mehr oder weniger nützliche Informationen und Zahlen aufgelistet:

Für Eintritte zu Sehenswürdigkeiten haben wir zusammen 131 Euro ausgegeben. Für die Verpflegung gingen insgesamt 262,23 Euro drauf. Versoffen haben wir ca. 60 Liter Wasser. Obwohl wir die ganze Zeit in Zügen unterwegs waren hatten diese insgesamt nur 15 Minuten Verspätung.

Mehr oder weniger stolz verkünden wir hiermit das offizielle Ergebnis unserer Uno-Matches:

Caro 3 : Shirin 5

Und jetzt seid ihr dran. Hier findet ihr die Rangliste, wer uns am meisten Kommentare und Gästebucheinträge hinterlassen hat. Nicht mit eingerechnet sind die ganzen privaten Mails von zu Hause:

Tessa 12

Angelika 8

Ursula 7

Sabine & Ben 4

Ellen & Willi 4

Freddi 2

Elisabeth 1

Ali & Christian 1

 

Hier nochmal eine kleine Gesamtbewertung der von uns bereisten Städte. Angegeben in Schulnoten von 1 (sehr gut) bis 6 (ungenügend)

Paris:

Unterkunft: 1- (weil die Badtür klemmte)

Sehenswürdigkeiten: 1

Charme der Stadt: 4

Bahnhof: 4

 Kommentare:
Shirin: "Vereinzelt wirklich schöne Plätze, wie beispielsweise Sacre Coeur. Alles in allem aber eine graue Großstadt"
Caro: "Da stinkts nach Urin, das lenkt etwas von den eigentlich schönen Orten ab"

 

Nizza:

Unterkunft: 3 (etwas schmuddelig, dafür Gesellschaft)

Sehenswürdigkeiten: - (der Strand war schön)

Charme der Stadt: 3

Bahnhof: 4

 Kommentare:
Shirin: "Das Meer war wunderschön und die Australier des ersten Abends auch sehr nett. Die haben die etwas ranzige Unterkunft dann doch wett gemacht"
Caro: "Der Strand war toll, das Hostel samt Australier nett. Da konnten wir dann mal ohne Sehenswürdigkeiten ein bisschen entspannen"

 

Verona:

Unterkunft: 2- (fehlende Klimaanlange  und das Frühstück ziehen die Bewertung nach unten)

Sehenswürdigkeiten: 4 (die Oper natürlich außer Konkurrenz, der Rest enttäuschend)

Charme der Stadt: 1*

Bahnhof: 2

 Kommentare:
Shirin: "Eine wunderschöne kleine Stadt. Genau so wie man sich Italien vorstellt. Da würde ich ohne weiteres gerne wieder hinkommen"
Caro: "Kleine Gassen, schöne Piazzas und einfach ein schönes Ambiente. Außerdem war das Eis lecker und die Oper ein Erlebnis"

 

Rom:

Unterkunft: 2

Sehenswürdigkeiten: 1-

Charme der Stadt: 1

Bahnhof: 1

Kommentare:
Shirin: "Rom ist eine sehr interessate Stadt und obwohl es so eine große Stadt ist, hat Rom noch einen ganz eigenen Charme. Kein grauer Großstadteinheitsbrei"
Caro: "Für mich war es schon der dritte Besuch in der ewigen Stadt, da sind die Sehenswürdigkeiten nicht mehr ganz so überweltigend. Trotzdem hat Rom sehr viel zu bieten"

 

Hiermit verabschieden wir uns von euch, die ihr unsere Berichte immer so interessiert verfolgt und so lieb an uns gedacht habt. Wir hoffen es hat euch ein bisschen Freude bereitet uns wenigstens aus der Ferne begleiten zu können. Ab morgen sind wir dann wieder in Frankfurt und stehen euch live und in Farbe zur Verfügung.

 

PS: Auch in unserem Abschlussbericht darf ein Zitat aus unserer Reiselektüre natürlich nicht fehlen.

Schlauberge, die:  Hochgebirgskamm in der Nähe des Klugscheißgebiets, den zu sehen nur die --> Schlaubergstürmer in der Lage sind.

Schlaubergstürmer, die: Mitbrüder und Schwestern, die über alles irgendwie Bescheid wissen und damit nicht im Geringsten hinter den --> Schlaubergen halten.

 

 

 

28.8.12 15:38


Der letzte Tag



Auch an unserem letzten Tag gönnten wir uns kein langes Ausschlafen und machten uns nach einem ausgiebigen Frühstück auf den Weg zum Forum Romanum. Es verging allerdings einige Zeit bis wir einen Eingang, bzw. einen geöffneten Eingang gefunden hatten.

 Zum Glück waren wir so früh da, sonst wären wir in der Mittagshitze wie ein Brathähnchen gebrutzelt worden, denn zwischen all den 3000 Jahre alten Steinen findet man kaum ein schattiges Plätzchen.

Gleich nach diesem kulturell wertvollen Ausflug setzten wir den nächsten historischen Klassiker oben drauf und schlenderten gemächlich zum Kolosseum. Auch dieses Bauwerk konnte mit seiner überwältigenden Größe und Ausstrahlung beeindrucken. Man kann sich eigentlich gar nicht vorstellen wie alt diese Steine wirklich sind.

Nach einer kleinen Mittagspause auf dem Palatin, machten wir uns auf die verzweifelte und leider erfolglose Suche nach einem ganz bestimmten Straßenkünstler. Eigentlich hatten wir dort ein letztes Mitbringsel kaufen wollen, doch jener Straßenkünstler war wie vom Erdboden verschluckt. Tja, Corvin... Pech gehabt Aber wir schwören wir haben unser bestes gegeben und uns die Füße für dich platt gelaufen.

 

Jetzt sind wir im Hotel zurück, duschen noch einmal und packen all unsere Sachen wieder in unsere Rucksäcke. Mal schauen ob das funktioniert!

Heute abend werden wir uns dann die letzte Pizza (wahrscheinlich für lange lange Zeit ) bei unserem Stammpizzamenschen  besorgen und damit zum Kolosseum laufen und den letzten Abend unserer Reise ausklingen lassen. Morgen früh geht es ja schon wieder sehr früh auf zum Flughafen.

 

Hier nun das Fazit für Rom:


Pro:

- überall kleine Brunnen um die Wasservorräte aufzufüllen

- Das Zimmer und unser Bad waren sehr geräumig. Für diesen Preis absolut gut!

- alles war fußläufig zu erreichen

- eine schöne Statd mit vielen kleinen Plätzen und natürlich mit einer atemberaubenden Geschichte. 

- die Piazza vor unsere Tür. Hier blüht das Leben!

- Der Stammpizzamensch eine Straße weiter. Super frische und leckere Pizza für den kleinen Studentenreisegeldbeutel

- Der super nette Nachtportier, der für unsere Bustickets gekämpft hat 

 

Contra:

-  Leider hatten wir nur in der Lobby Internet. So sitzen wir immer hier und alle Leute die ankommen schauen uns komisch an.

- Die Schlange beim Vatikanischen Museum. Sind die denn alle deppert? 

-  Das Frühstück war leider auch hier nicht ganz perfekt. Es gab rieeeesige Brötschen ohne Geschmack und Inhalt. Auch hier fast nur Süßes. Da freut man sich doch gleich wieder auf das heimische Frühstück

- Leider wieder  keine Klimaanlange im Zimmer.

28.8.12 15:09


Pompei



Heute war unser nächster Tagesausflug dran. Diesmal zog es uns in die historische Stadt Pompei am Fuße des Vulkans Vesuv. Die grobe Geschichte um den folgenschweren Vulkanausbruch im Jahre 79 n.Chr., der die ganze Stadt mit einer meterhohen Asche- und Gesteinsschicht bedeckte und alles Leben auslöschte, dürfte allen bekannt sein.

 Obwohl erleichtert, dass wir nach längerer Suche überhaupt einen Eingang zum Archäologischen Gelände gefunden hatten, stellte sich doch nach kurzer Zeit heraus, dass wir leider den falschen erwischt hatten. Dort gab es nämlich keine Audioguides und so ganz ohne Informationen wollten wir uns die Stätte nun doch nicht anschauen. Also durchquerten wir einmal ohne genau hinzusehen das ganze Gelände, erwarben zwei Prachtexemplare von Audioguide und begannen unseren Rundgang.

 

Wir waren beide überrascht und sehr beeindruckt davon, wie viel und gut große Teile der Stadt erhalten geblieben waren. Die Vulkanasche hatte die Gebäude natürlich konserviert. Auch die Körper der damals lebenden Menschen, die von dem Vulkanausbruch überrascht wurden, konnten sichtbar gemacht werden. Mit der Ausgussmethode konnten Abdrücke der Verstorbenen gemacht werden, die Kleidung, Körperhaltung und sogar den Gesichtsausdruck exakt wiedergeben.

5 Stunden lang kämpften wir uns bei glühender Hitze über die antiken Steine und durch die alten Gemäuer immer den Audioguide am Ohr, welcher uns ständig einen besonders gelungen Informationsbericht über die Kunst des ersten Stiles zeigen wollte. Können wir nur sehr empfehlen, wen es interessiert "Drücken Sie die 104 und dann die Playtaste" :=)

 

Am Ende unserer Tour waren wir, trotz einiger eingelegter Pause im Schatten, rechtschaffen erschöpft und hatten beide einen kleinen Sonnenbrand abbekommen. So ganz vermeiden lässt sich das trotz Sonnenhut dann leider doch nicht.

 

Nach weiteren 3 Stunden Zugfahrt und Aufenthalten an den Bahnhöfen in Pompei und Neapel kamen wir dann um 20 Uhr wieder in Rom an. Sogleich machten wir uns auf den Weg in unser Stammlokal um die allabendliche Pizza zu uns zu nehmen!

 

Unser Hotelportier wird zum heutigen Held des Tages erklärt: Nach ca. 20 Minuten Kampf schaffte er es unsere Bustickets für den Transfer vom Bahnhof Termini zum Flughafen Campiano auszudrucken! Damit ist, wenn nichts mehr schief geht, unsere Rückkehr so gut wie gesichert.

 

Nachdem der Titisee schon so großen Anklang gefunden hat hier die Erweiterung: Titikakasee, der: Kinderbecken in öffentlichen Schwimmbädern

27.8.12 21:52


Vatikanische Enttäuschung



Unser super Plan ging leider nicht so wirklich auf. Als wir um kurz vor neun an der Metro Station ausstiegen und Richtung Vatikanische Musen liefen entdeckten wir eine riesige Menschenmenge. Je länger wir an ihr vorbei liefen, desto bewusster wurde uns, dass wir uns NIEMALS an dieser 1 km (und das ist wirklich nicht übertrieben) langen Schlange anstellen würden. Die Schlange reichte vom Eingang des Museums bis auf den Petersplatz. Also änderten wir den Plan und stellten uns bei der wesentlich kürzeren Schlange vor dem Petersdom  an. Wir präparierten uns mit Tüchern und Boleros, da in Rom, oder allgemein in Italien sehr strenge Kleiderordnungen in Kirchen herrschen und Frauen ihre Schultern bedecken müssen und die Kleidung generell über die Knie gehen muss.

Nach 10 Minuten warten waren wir dann im Innern und entschieden uns erst die Kuppel zu besteigen. Gänzlich ohne Warteschlange stiegen wir die 500 Stufen empor und quetschten uns durch sehr schmale Gänge und Wendeltreppen nach Oben. Nichts für schwache Nerven! Der Ausblick entlohnte uns jedoch für all den Schweiß und Schmerz Auch das Innere des Petersdoms war sehr beeindruckend und schön.

 

Nach der Besichtigung des Petersdoms liefen wir langsam in Richtung Pantheon. Wobei wir eine kleine Rast auf der Piazza Navona machten und den vier Ströme Brunnen begutachteten. Dank des Reiseführers konnten wir sogar erkennen, welche der Statuen den Nil darstellte.  Kleiner Tip, die mit den verbundenen Augen, da die Quelle des Nils zur Zeit der Fertigung des Brunnens noch nicht bekannt war.

Auf dem Weg zum Pantheon kauften wir noch allerhand Mitbringsel ein und unser kleines Abendessen. Frischkäse und italienisches Brot. Etwas gummiartig aber trotzdem in Ordnung.

Das Pantheon beeindruckte tatsächlich auf jene Weise wie der Reiseführer es uns versprach. Wenn man es sieht, kann man sich ungefähr vorstellen wie es im alten Rom wohl ausgesehen hat. Sehr sehr beeindruckend.

Wieder zurück am Hotel nahmen wir ein spätes Mittagessen ein und gönnten unseren Füßen erst einmal eine lange Pause. 

Abends setzten wir uns auf den sehr belebten Platz vor unserem Hotel. Es scheint als würde die halbe Nachbarschafft sich hier treffen, ein Bierchen trinken und den Abend genießen. Genau so wie man sich das in Italien vorstellt. 

 Morgen geht es sehr früh schon nach Pompei mit dem Zug. Wir sind schon gespannt was uns dort erwartet.

 Das Wort zum Sonntag lautet heute: Dumdideldei, das: Was sich der Dalai-Lama in Wirklichkeit denkt.

 

PS: Wir wollten uns noch einmal für die vielen Kommentare und Gästebucheinträge (bei unseren Fans ) bedanken. Es ist immer sehr schön sie zu lesen. Ein Stückchen Heimat vielleicht.

26.8.12 20:42


Roma



Nach dem super leckeren Frühstück im B&B in Verona ging es mit unseren gepackten Rucksäcken, einschließlich Doug, der an Shirins Rucksack hängt, zum Bahnhof. Pünktlich erreichten wir unsere Bahn und nahmen auf unseren reservierten Plätzen neben einer italienischen Familie platz, die uns schon beim Verstauen unseres Gepäcks mit bösen pikierten Blicken taxierte. Auch im Verlauf der Fahrt sah sie uns weiterhin böse an und schüttelte unablässig den Kopf. So richtig klar, was wir denn schlimmes verbrochen hatte, war uns nicht und um nachzufragen, war unser Italienisch zu schlecht.

Trotzdem ließen wir uns die Fahrt nicht verderben und genossen bei strahlendem Sonnenschein den Blick aus dem Fenster, der uns die wunderschöne Landschaft Italiens präsentierte.

Nach etwa drei Stunden kamen wir dann in Roma Termini an und die Suche nach unserem Hotel ging los. Wir zogen ein Ticket für die Metro und fuhren eine sinnlose Station. Dort angekommen irrten wir durch die Gassen und erst der dritte Passant, den wir um Hilfe baten, konnte uns dann den eigentlich total einfachen Weg schildern.

 Das Hotel wird von  Nonnen geführt und dementsprechend hängen hier an jeder WandBilder von biblischen Szenen, Heiligen  oder Päpsten. Man hat das Gefühl sich ständig bekreuzigen zu müssen. Wir sind schon gespannt was für ein Frühstück uns hier erwartet.

Nach einem billigen aber guten Mittagessen hier um die Ecke brauchten wir erst einmal eine kleine Pause von der doch anstrengenden Fahrt. Gegen Nachmittag machten wir uns dann mit gepacktem Rucksack in die Stadt. Am Colosseum vorbei liefen wir zum Trevibrunnen um eine Münze hineinzuwerfen. Denn eine alte römische Legende besagt, wer eine Münze hineinwirft, der kehrt auf jeden Fall nach Rom zurück. Bei Caro hat es schon zweimal geklappt, ein drittes Mal wollte sie ihr Glück dann nicht herausfordern. Shirin warf jedoch eine Münze hinein.

Vom Trevibrunnen aus ging es dann zur spanischen Treppe, wo wir eine kleine Rast machten. Von dort aus starteten wir eine kleine entspannte Shoppingtour. Wir wurden tatsächlich beide fündig. Caro ergatterte ein schönes Kleid und Shirin kaufte ein schickes Oberteil. Auf dem Rückweg schlenderten wir noch über die  Piazza del Popolo um dann wieder an unserem Hotel anzukommen.

Jetzt sitzen wir in der Lobby, da man nur hier Internet hat, checken unsere Mails, laden Fotos hoch und planen unseren morgigen Tag. Morgen geht es nämlich in den Vaikan, da am letzten Sonntag im Monat dort freier Eintritt ist. Wir werden auf jeden Fall die ersten der Schlange sein.

 

Zum Abschluss noch für die Fans der "Wörter, die die Welt noch braucht" ein kleines Schmankerl:
Doppeltgedrehter, mundgeblasener, verklöppelter Schnürpel, der: Teil, das zur Reparatur der Elektrik des neuen Autos gebraucht wird. Doppeltgedrehte, mundgeblasene, verklöppelte Schnürpel sind nie irgendwo vorrätig.

25.8.12 21:22


Venedig



Heute stand unser Tagesausflug nach Venedig auf dem Plan. Mit dem Reginalexpress führen wir ca. 1 1/2 Stunden und kamen am Bahnhof Santa Lucia an. Der Plan, den wir uns vorher geschmiedet hatten, mit dem Vaporetto Nr.1 den Canal Grande einmal komplett zu durchfahren um einen ersten Eindruck der Stadt zu gewinnen, wurde leider von unserer eigenen Dummheit durchkreuzt. Anstatt einmal mitten durch, fuhren wir einmal um die halbe Insel drum herum. Außer großen Fähren und hässlichen Industiregebäuden rein gar nichts, und DAFÜR hatten wir 7€ pro Person gezahlt. Na toll!

 

Trotzdem kamen wir an unserem Ziel, dem Markusplatz an - leider etwas gefrustet. Dort wurden wir von einer riesigen Menschenmenge erwartet, die sich in Schlangen angeordnet vor der Basilika und dem Campanile angeordnet hatte. Viele Leute, viele Tauben und viel Sonne, die uns aufs Hirn brannte. Also entschieden wir uns für die etwas kürzere Schlange, dafür aber die 8€ Eintritt zum Campanile, dem Glockenturm am Markusplatz.

 

Oben angelangt hatten wir einen schönen Rundblick auf die Insel(n), WENN man sich denn mal zu einer Fensterniesche durchgekämpft hatte. Bilder findet ihr in der Galerie. Auch hier oben waren unmengen von Touristen. Sogar zum runterfahren im Lift musste man sich anstellen.

In einem kleinen Park machten wir eine kurze Rast, verspeisten unsere mitgebrachten Vorräte (Erdnüsse und Gummibärchen - super gesund, bei dem Wetter gehen uns ja so viele Mineralien durch schwitzen verloren, dass wir die Speicher wieder auffüllen mussten) und füllten die Wasserflaschen auf.

 

Danach begaben wir uns auf einen Spaziergang einmal quer durch die Stadt um die Athmosphäre aufzunehmen. Die vielen kleinen Gässchen und Brücken über die Kanäle waren sehr schön, aber leider auch sehr von Menschen gefüllt. 

Die kleinen Lädchen und Restaurantes gefielen uns sehr, auch wenn wir manchmal nicht so recht wussten, in welche Richtung wir eigentlich gerade liefen. Alles verwinkelt und klein, schwer sich da einen Überblick zu verschaffen.

 

Schließlich schafften wir es nach gut zwei Stunden Fußmarsch mit Zwischenstopp an der Rialtobrücke wieder am Bahnhof anzukommen. Dort erwischten wir einen Regio, gewannen das Wettrennen um die besten Plätze und kamen gegen frühen Abend wieder in Verona an.

 

Abschließend zu unserem Aufenthalt hier, morgen geht es ja weiter nach Rom,  gibt es noch ein Fazit zu Verona.

 

Pro

- Die Stadt ist klein aber fein und gefiel uns beiden sehr gut

- Die Unterkunft war zentral gelegen und schön privat

- Unser Abend in der Oper war ein aufregendes Ereignis, was uns sicherlich noch lange im Gedächtnis bleiben wird (Man vergesse nicht die nette Frau, die uns vorm Verdursten gerettet hat!)

- Leckeres Eis zu fairen Preisen und überhaupt erschwingliches Essen

 

Contra

- KEINE Klimaanlage! Nur ein pimpfiger Ventilator, der irgendwie nicht so richtig Erfrischung brachte!

- Die Sehenswürdigkeiten waren etwas enttäuschend

- Das Frühstück hier bestand eigentlich nur aus Kuchen und Toast mit Marmelade. Nichts, was lang anhält und besonders gesund ist das auch nicht...

24.8.12 20:47


Turandot



Gerade kommen wir ganz beseelt aus der Oper zurück. Das war wirklich ein besonderes Erlebnis! Schon vor Beginn der Vorstellung war die Atmosphäre in dem Amphitheater sehr schön. Nach einer alten Tradition wurden den Gästen auf den Rängen (also auch uns) kleine Kerzen verteilt, die dann kurz vor dem Stück angezündet ein schönes Lichtermeer ergaben. Zwar waren die Steine auf denen wir saßen Recht hart und noch von der Sonne aufgeheizt, trotzdem versuchten wir es uns dort ein bisschen mit Decke und Sitzkissen (Mutter sei Dank) gemütlich zu machen.

 

Als "Turandot" dann endlich los ging, waren wir erstaunt, wie viele Darsteller da so auf der Bühne rumsprangen und wie gut die Akustik war, obwohl die Sänger ja keine Mikros hatten. Von der Handlung verstanden wir leider trotzdem nicht so viel, und das OBWOHL wir sie uns vorher im Internet durchgelesen hatten.

 

Nach dem ersten Akt waren wir beide unfassbar durstig, weil wir uns anscheinend als einzige in dem ganzen Theater daran gehalten hatten, keine Getränke mitzubringen. Außerdem waren die Getränkeverkäufer die durch die Reihen gingen wohl zu Scherzen aufgelegt. Sie brüllten ganz laut "Acqua", als Shirin jedoch versuchte eben solches bei ihnen zu kaufen (1/2 Liter für schlappe 2&euro), hatten sie dann plötzlich doch keins... Seltsame Menschen! Auf jeden Fall standen wir kurz vorm Tod durch verdursten, als die Frau neben uns sich als unsere persönliche Heldin entpuppte! Sie hatte wohl mitbekommen, dass wir auf der Suche nach etwas zu Trinken waren und hatte daraufhin - man weiß nicht wo - eine gekühlte Flasche Wasser aufgetrieben und schenkte sie uns einfach!

 

Im zweiten Akt steigerte sich das Bühnenbild und die Performance auf der Bühne nochmal um einiges, wir waren sehr beeindruckt, verstanden aber leider immer noch nicht besonders viel! Wir beschlossen dann auch, nach dem zweiten und somit vor dem letzten Akt nach Hause zu gehen, da wir morgen ziemlich früh loswollen. Es steht der Tagesausflug nach Venedig an!

 

Jetzt gehen wir also voller guter Eindrücke und nach einem gelungenen Abend ins Bett und hoffen, Hitze und Mücken lassen uns wenigstens irgendwie schlafen!

 

PS: Hier das Wort zum Donnerstag: Hirnfürzchen, das: Etwas, das wahnsinnig klug und intelligent ist, solange es noch als Gedanke im Kopf ist, aber plötzlich wahnsinnig dämlich wird, in dem Moment, in dem man es sagt.

 

23.8.12 23:37


 [eine Seite weiter]
Wir sind an unserer Endstation angekommen.

Die ewige Stadt ROM ist unser letztes Ziel
Caro und Shirin. Frisch gebackene Abiturienten aus Frankfurt am Main, die ausziehen und die Welt erkunden. Mit einem Interrail-Ticket bewaffnet geht´s einmal quer durch Frankreich und Italien.