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VERONA



Nach einer etwas unruhigen und kurzen Nacht, bedingt durch die fehlende Klimaanlage und die Mücken, die über uns herfielen, nahmen wir heute morgen ein kleines süßes Frühstück hier im B&B ein. Danach gings los zur Stadterkundung! Wir hatten uns entschieden eine VeronaCard für 2 Tage und 15€ zu kaufen. Damit kommen wir in alle möglichen Sehenswürdigkeiten und Kirchen umsonst rein UND dürfen sogar mit dem öffentlichen Nahverkehr fahren. Schade, dass hier alles fußläufig ist!

Unsere Sightseeing-Tour begannen wir im Haus der Julia ganz bei uns in der Nähe. Zu sehen gab es nicht viel bis auf DEN Balkon und jede Menge Kaugummis und Kritzeleien, die in den Hauseingang geschmiert waren! Außerdem natürlich noch eine schöne Bronzestatue der schönen Julia, die an bestimmten Stellen schon etwas abgegriffen war.

 

Nach diesem etwas ernüchternden Start erklommen wir den Torre de Lamberti, den höchsten (Glocken-)turm Veronas. Von da oben hatten wir einen sehr schönen Blick auf die Stadt. Als dann um Punkt 10 Uhr die große Glocke, neben der wir gerade Platz genommen hatten, anfing zu schlagen, erschrocken wir uns zu Tode  und mussten uns die Ohren zuhalten, so laut war es. Was für ein Erlebnis!

 

Auf unserem Weg zur Arena schlenderten wir noch durch ein paar Läden, fanden aber nichts, was uns so recht gefallen wollte. Als wir nach kurzen Anstehen dann das Amphitheater betraten waren wir auch hier enttäuscht. Hätten wir dafür die 6€ Eintritt zahlen müssen, hätten wir uns sicher geärgert. Ein Hoch auf die VeronaCard!

 

Am Grab der Julia, etwas außerhalb gelegen, erfuhren wir die nächste Überraschung. Auch hier gab es außer einer leeren Steinwanne nichts besonderes zu sehen, das die (eigentlich) 6€ irgendwie gerechtfertigt hätte. Doug hat sich sogar reingelegt in das "Grab", ich hoffe Julia hat ihm das nicht übel genommen. Aber die muss eigentlich sowieso sauer auf uns sein. Wir hatten ihr in ihrem Haus eine Mail geschrieben in der steht, dass sie doch bitte gefälligst Romeo zurück auf die Erde schicken solle, sie hätte ihn eh nicht verdient...

Ein kleiner Abstecher in das tollste und superste Radiomuseum aller Zeiten jagte uns einen Schauder über den Rücken. Uns erwarteten über 750 Sammlerstücke aus der Zeit zwischen 1900 und 1950. Der helle Wahnsinn! Der dunkle Kellerraum und die gruseligen Schaufensterpuppen, dessen Sinn uns leider verschlossen blieb, der modrige Geruch und das schwummrige Licht wurden diesen einzigartigen und weltverändernden Exponaten nicht gerecht. Wir werden auf jeden Fall wiederkommen - mit Gasmaske und Taschenlampe und dann all den Quatsch kaputt hauen und das Schild "MUSEUM" abreissen. Das ist ja wohl der größte Schmu der Welt! Leider haben wir das Gästebuch nicht gefunden, um den folgenden Satz zu hinterlassen: Vielen Dank für dieses Erlebnis! Sie haben unser Leben verändert!

 

Zur Erholung setzten wir uns in ein kleines Café und machten mit einem Insalata Mista (gemischter Salat) Mittagspause.

 

Am Nachmittag besuchten wir noch die größte Kirche Veronas (St. Anastasia) und zündeten dort eine Kerze für unsere Reise an.

 

Jetzt bereiten wir uns auf unseren Besuch der weltbekannten Oper "Turandot" im Innern der Arena vor. Gestern Abend geland es uns, günstige Karten für die heutige Abendvorstellung zu erstehen. Wir sind schon sehr gespannt und hoffen auf einenen unvergesslichen Abend!

 

 

PS:

Um euch nun endlich Doug vorzustellen haben wir ein paar Bilder von uns dreien in die Galerie gestellt. Bevor ihr euch wundert - hier die Geschichte dazu:

 Als Shirin am zweiten Morgen in Nizza ihre Augen aufschlug, traute sie ebendiesen kaum. Auf ihrem Bett hatte sich eine Plastikente eingenistet. Mit großer Wahrscheinlichkeit ist sie nicht von selbst hereingeflogen, sondern der sympathische Sandy aus Australien musste sie vor seiner Abreise dort absichtlich platziert haben. Ein Abschiedsgeschenk?! Wir hoffen jetzt, dass wir damit keine Drogen schmuggeln und werden ihm in Frankfurt in Steidingers Gartenteich ein neues Zuhause geben. Wenn wir es durch den Zoll schaffen...

23.8.12 18:17


Fazit für Nizza und unser Zugfahrt



Das herbeigesehnte Fazit kommt natürlich auch noch. Gestern abend hatten wir jedoch dazu keinen Nerv mehr. Die Story dazu folgt nach dem Fazit


Pro:
- MEER und STRAND: das Wasser war wirklich glasklar und total angenehm. Wir lieben das Meer an der Cote d'Azur

- Spaghettiparty: für 2 Euro super Essen, Gespräche, Wein und Popcorn.

 - nicht ganz so anonym wie Paris

 - Die Zimmernachbarn der ersten Nacht: super sympathische junge Männer mit denen wir uns gut unterhalten haben und eine unvergessliche Partie Uno gespielt haben.

 - Küche zur Selbstverpflegung: dadurch konnten wir wenigstens ein bisschen Geld sparen, auch wenn die Lebensmittelkosten in Frankreich allgemein höher sind als in Frankfurt.

- im Gegensatz zu Paris ist in Nizza fast alles klimatisiert

 

Contra:

- Die Zimmergenossen der zweiten Nacht: ein kotzendes Mädchen und dessen Freund, der sein bestes gegeben hat, alles sauber zu machen und danach in einen Tiefschlaf inklusive Schnarchkonzert verfiel, das selbst dem Meister Wolfgang imponiert hätte. Außerdem noch zwei Schwedinnen, die eine halbe Stunde bevor wir aufstanden (um 7:30 Uhr) erst wieder vom feiern nach Hause kamen. Vielleicht haben sie die Champagner Party gefunden?

- der zu anfang noch lustige später aber sehr aufdringliche Portier, der uns zu allem möglichen einladen wollte. Wir wiegelten ab.

- ein Postamt ohne Briefmarken

- ein quietschendes Bett: man konnte sich nicht mal auf die Seite drehen ohne, dass der ganze Schlafsaal aufgewacht wäre. Zimelich nervig!

 

Nun die kleine und sehr amüsante -nicht- Geschichte von gestern abend. Als wir gegen 22:30 Uhr zurück in unser Zimmer kamen, fanden wir eine nackte, sich in einer seltsamen Trance befindende Frau  vor, die auf ihr Hochbett kletterte und sofort schnarchend einschlief. Zu Anfang verstanden wir diese skuriele Szenerie nicht. Etwas später als der dazugehörige Freund  mit neuer Bettwäsche kam und sein Bett bezog, während das Alte nass in der Dusche lag, dämmerte uns, dass hier etwas vorgefallen sein musste. Komissar Schnüffelnase nahm sofort die Spur auf. Nach Inspektion des Bades stand der Tatbestand fest. Die ausgesprochen sympathische Australierin musste von ihrem Hochbett gereiert haben. Ihr Freund, der uns doch sehr leid tat, versuchte eifrig die Spuren zu verwischen. Leider gelang es ihm wohl nicht ganz. Der penetrante Geruch bliebt in der Luft hängen.

 

Trotz allem konnten wir in einen unruhigen Schlaf fallen. Nur unterbrochen von dem unfassbar lauten Geschnarche des Freundes und des sinnlosen Gebrabbels und Gehuste des Mädchens. Heute morgen sind wir dann extra laut aufgestanden, haben unsere letzten Sachen zusammen gepackt und den Weg zum Bahnhof angetreten.

 

Die Zugfahrten liefen ohne Probleme ab und wir sind pünktlich in Verona angekommen. Das Bed and Breakfast war nicht ganz so einfach zu finden, doch nach einigem Hin und Her sind wir auch hier heil angekommen. Wie man lesen kann gibt es wiedererwartend super Internet. Das Zimmer sieht auf den ersten Blick sehr geräumig aus und einen Ventilator haben wir auch. Hoffentlich schafft er genug Abkühlung.

 

Jetzt werden wir uns noch mit Doug etwas zu Essen suchen und vielleicht einen kleinen Teil der Altstadt erkunden. Wir werden sehen. Er hat übrigens einen Platz bei uns bekommen. War kein Problem

 

22.8.12 18:35


No Party



Also die Champagner Party muss irgendwo ohne uns stattgefunden haben. Zur angegebenen Uhrzeit war zumindest im ganzen Hostel keine einzige Flasche von dem Zeug aufzutreiben... Haben dann *Surprise* UNO gespiel! Shirin hat Caro mal wieder platt gemacht. Mist!

 

Gute Nacht!

21.8.12 22:42


Nice adieu!



Auch heute begann unser Tag mit einem sehr sonnigen Strandbesuch. Wir lagen in der Sonne und wenn es uns dann doch zu heiß wurde und der Titisee zu groß (<b>Titisee</b>, der: Schweißfleck unter weiblichen Brüsten) ging es ab ins kühle Meer. Auch wenn die Wellen nicht ganz so hoch sind, ist das Wasser wunderbar kühl und total klar.

 Nach unserem Strandbesuch ging es um die Mittagszeit  zurück ins Hotel, da wir der doch sehr heißen Mittagssonne aus dem Weg gehen wollten. Im Hostel aßen wir ein wenig zu Mittag und zogen uns dann ein bisschen zurück zum Postkarten schreiben, Buch lesen, Mails checken oder mit dem Freund skypen.


Um nicht den ganzen Tag im Hostel zu sitzen, zogen wir nachmittags los um Briefmarken (übrigens teure 0,77Euro pro Stück) zu kaufen und dann einen kleinen Schaufensterbummel zu machen. Wir halten hiermit fest: Shirin hat einen Hutkopf und ihr neues Ziel wird sein: Hüte wieder in Mode zu bringen. Beim Window-Shopping mussten wir feststellen, dass bei den Franzosen leider alles eine Nummer kleiner ist und es kaum passende Schuhe oder Unterwäsche für so große Frauen wie uns gibt.

 

Zum Abendessen gab es heute einen französischen Döner Kebab. Er ist gerollt und man kann ihn mit Pommes haben. Leider nicht seperat wie wir dachten, sondern eingerollt im Döner. Wobei es nicht so schlecht geschmeckt hat wie es sich anhört.

 Heute abend geht es noch mal zur Hostel Champagne Party. Was genau das ist, wissen wir auch noch nicht, doch wir hoffen, dass wir noch mehr internationale Beziehungen knüpfen können.

 

Wir vermuten, dass wir in Verona kein Internet haben werden. Deswegen könnte es gut sein, dass dies für die nächsten drei Tage der letzte Eintrag war.

21.8.12 20:19


Neuer Mitreisender...



Seit heute morgen ist unsere kleine Reisegruppe um ein Mitglied gewachsen. Es hat sich spontan ein Australier aus unserem Zimmer uns angeschlossen und wird nun mit uns zusammen morgen früh nach Verona reisen.

Wir hoffen sehr, dass er noch einen Platz in unserem Hostel in Verona bekommt. Er hat sich uns mit Doug vorgstellt, wahrscheinlich heißt er eigentlich Douglas oder so ähnlich. Bis her ist er ganz nett, wenn auch ein bisschen still. Es ist doch lustig, wen man auf einer Reise so trifft.

21.8.12 13:58


Pasta Party

Nach einer ausgiebigen Mittagspause die wir größtenteils mit UNO Spielen mit unseren australischen Zimmernachbarn verbrachten, ging heute Abend um 19-30 Uhr die super Pasta Party hier im Hostel los. Für 2€ gab es erst Popcorn, dann stinkige Käsebrote, reichlich Rotwein und super leckere Pasta. Das beste Essen, das wir auf unserer Reise bisher hatten!

 

Alle anderen Leute hier im Hostel scheinen aus Australien zu kommen. Bis auf eine Kanadierin, gibt es hier nur Australier, die eine Bustour durch Europa machen. Der Akzent macht uns beiden etwas zu schaffen, aber das mit der Verständigung klappt trotzdem halbwegs gut! 

 

Jetzt sind wir zu sechst in unserem Sechser Mixed Schlafzimmer, 4 Mädels, 2 Jungs, ne ganz gute Quote!

Morgen fahren wir vielleicht nach Monaco, oder wir bleiben einfach hier und legen uns an den Strand, mal schauen!

 

Gute Nacht!!!!

20.8.12 21:12


2 zum Preis von Einem



Unseren letzten Tag in Paris haben wir mit einem spaetem Fruehstueck begonnen. Nachdem wir ausgecheckt hatten und noch ein wenig fuer den Tag besorgt hatten, ging es auf Richtung Champs Elysee. Bei bruehtender Hitze liefen wir diese Prachtstrasse entlang bis zum Triumphbogen.

 Nach unzaehligen Treppen standen wir dann endlich oben drauf und hatten eine wunderbare Aussicht auf die Stadt und die elf abzweigenden Strassen. Nach diesem anstrengenden Aufstieg, machten wir die erste Pause des Tages in einer kleinen Gruenanlage. Zuvor war uns der Cloue des Lebens gelungen. Wir hatten zwei 1 Liter Flaschen Wasser fuer nette 6 Euro gekauft, da weit und breit kein Supermarkt oder aehnliches zu entdecken war und wir ohne Wasser umgekippt waehren. Zwei Minuten spaeter treten wir in die Gruenanlage und sehen einen kleinen Brunnen an dem man Wasser trinken und seine Flaschen auffuellen konnte. Haetten wir das mal frueher gewusst...

 Nach dieser kleinen Pause im Schatten liefen wir ueber den Place de la Concorde in den Garten der Tuilerien und verbrachten die restlichen anderthalb Stunden auf zwei Liegestuehlen im Schatten bei tiefgruendigen Frauengespraechen.

Danach ging es direkt zum Hotel zurueck, um unsere Sachen abzuholen und mit den riesigen Rucksaecken zum Gare Austerlitz zu fahren.

Dort erwartete uns die naechste boese Ueberrschung. Wir waren davon ausgegangen, dass es an diesem Bahnhof die Moeglichkeit gaebe noch das Ein oder Andere zu Essen, doch machten gerade alle Laeden am Bahnhof zu, obowhl lauter Nachtzuege von diesem Bahnhof fuhren. So blieb uns nichts anderes uebrig als ein wabbeliges und ekeliges Sandwich fuer 5 Euro zu Kaufen.

Die Zeit des Wartens verging dann jedoch relativ schnell, da wir unsere erste Interrail Bekanntschaft mit einem Maedchen aus Kassel schlossen, die gerade auf dem Weg nach Barcelona ist. Vielleicht sehen wir sie in Rom noch einmal, da sie voraussichtlich zur selben Zeit wie wir dort sein wird. 

 

Die Zugfahrt im Nachtzug war dann ebenfalls nicht ganz so schlimm wie angenommen. Im ersten Moment dachten wir, der Zug waehre nicht klimatiesiert, doch dies stellte sich als Trugschluss heraus. Auch wenn das Abteil und die Betten sehr klein ware (Caro schaffte es gerade so mit angezogenen Zehen und dem Kopf halb in der Gepaeckablage), schafften wir es, trotz des Geschaukels ein bisschen zu schlafen.

 

Heute morgen stellten wir fest, dass der eine Franzose, der im Bett unter uns geschlafen hatte, sehr gutes Deutsch sprach.  So hatte Shirin heute morgen ein interessantes Gespraech mit einem jungen Franzosen, der in Canne Urlaub machte.

 

Als wir endlich in Nizza im Hostel ankamen, waren wir doch sehr positiv ueberrascht. Der Mann an der Rezeption begruesste uns sehr ueberschwanglich und freundlich. Erklaerte uns alles, einschliesslich dem besten Weg zum Strand.

Die Dusche war jedoch unser erstes Ziel. Der Schweiss des letzten Tages und der Nacht musste erst abgewaschen werden, bevor wir an andere Dinge denken konnten.

Nach dieser sehr erfrischenden Dusche, packten wir unseren Rucksack, kauften noch etwas zum Brunch und zogen sofort zum Strand von Nizza. Auch wenn es hier nur einen Steinstrand gibt, war dieser erste Blick aufs Meer sehr schoen. Der Steinstrand hat auch sein gutes, so konnte man in regelmaessigen Abstaenden, Menschen beim Mickjaggern (<b>mickjaggern</b>, das, wie Leute gehen und gucken, die am Badesee barfuss ueber Kieselsteine laufen.) Das Wasser hatte genau die richtige Temperatur. Nicht zu kalt aber immer noch sehr erfrischend. Allzulange hielten wir es dann jedoch nicht am Strand aus. Die Sonne knallte einfach zu sehr, als dass wir es ohne Sonnenschrim (den wir fuer 19 Euro bekommen haetten) nicht aus.

 Heute Abend gibt es hier eine Spaghetti Party, wo es all you can eat Spaghetti fuer nur 2 Euro gibt. Das werden wir auf jeden Fall mal ausprobieren.

Zum Schluss gibt es von uns noch ein kleines Resumee zu Paris

 

 <b>Contra</b>
- in den Gassen von Paris stinkt es nach Urin

- Wir haben nichts gescheites zu Essen gefunden, was halbwegs bezahlbar war

- sehr staubig, sehr heiss

-  sehr touristisch

- unterscheidet sich kaum von anderen europaeischen Grossstaedten

- in Paris wird selten irgendetwas klimatisiert

 

<b>Pro</b>

- Unterkunft war sehr sauber und zentral gelegen

- Paris ist sehr jugendfreundlich, wir haben kaum irgendwo Eintritt zahlen muessen

- die Sehenswuerdigkeiten sind wirklich sehenswert

 

20.8.12 13:27


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Wir sind an unserer Endstation angekommen.

Die ewige Stadt ROM ist unser letztes Ziel
Caro und Shirin. Frisch gebackene Abiturienten aus Frankfurt am Main, die ausziehen und die Welt erkunden. Mit einem Interrail-Ticket bewaffnet geht´s einmal quer durch Frankreich und Italien.