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Kleiner Nachtrag...



So gegen 18:30 haben wir uns nach unserer großen Siesta wieder auf den Weg gemacht. Zuerst fuhren wir noch einmal zu Notre Dame um zu sehen, dass auch um kurz vor sieben noch eine riesige Menschenmenge darauf wartete den Turm zu besteigen. Dementsprechend entschieden wir uns gegen das stundenlange Warten und streuselten einfach nur so ein bisschen durch die Gassen von Quatier Latin, um uns dann in ein kleines Burger Restaurante zu setzen. Wir bestellten das "Menü Burger Enorme" (allerdings teilten wir es uns ). Dazu gehörte ein großer Burger (der normalerweise schon 16 Euro gekostet hätte) eine Portion Pommes, ein Getränk und ein kleiner Nachtisch für 20 Euro.

 Geschmeckt hat das ganze auch tatsächlich ganz gut und satt geworden sind wir auf jeden Fall auch.

 

Nach dieser abendlichen Stärkung ging es mit der Metro zum "Parc du Champ de Mars" von dem aus wir direkt auf den Eiffelturm zuliefen und einen wundervollen Blick hatten. Am Eiffelturm angekommen, mussten wir etwas enttäuscht feststellen, dass auch hier die Schlange noch relativ groß war. Aus diesem Grund entschieden wir uns für die Fit-for-Fun-Variante, die auch wesentlich billiger für den Geldbeutel war, und bezahlten nur 3,50 Euro um auf die erste Plattform des Eiffelturms zu laufen. Auch wenn Caro beim Treppensteigen aus Höhenangst ein wenig der Spaß verging, entlohnte uns der wunderbare Ausblick über das mittlerweile hell erleuchtete Paris.

 

Morgen früh werden wir unsere sieben Sachen wieder zusammen packen und vormittags aus dem wunderschönene Ibis Hotel auschecken. Ohne Gepäck werden wir dann noch einmal zur Champs Ellyse fahren und diese Gegend mit dem Arc de Triumph erkunden. Mit dem Nachtzug geht es morgen abend dann um halb zehn auf direktem Weg nach Nizza. 

 

Auf diesem Weg wollen wir uns auch noch mal für all die netten Kommentare und Gästebucheinträge bedanken. Wir schauen jeden Tag gespannt rein, wer uns denn  etwas neues geschrieben hat. Wir hoffen ihr habt ein bisschen Spaß beim Lesen. Gute Nacht!

 

 

18.8.12 23:37


Summer in the city



Nach dem gestrigen etwas ernüchternen Abendessen (8,50€ die fade Pizza Margeritha und 9€ die ebenso nach nichts schmeckenden Spaghetti Carbonara - hoffentlich wird das in Italien besser), ging es heute Morgen früh los. Um halb 8 klingelte unser Wecker. Als wir es nach 15 Minuten dann auch beide aus dem Bett geschafft hatten, machten wir uns erstmal auf die Suche nach etwas zum Frühstücken.

Bei einem Bäcker in der Nähe wurden wir fündig. Ein Croissant und ein Pain en chocolat wanderten in den Rucksack und weiter gings zur gestern entdeckten Markthalle. Dort kauften wir uns Pfirsiche und Trauben fürs Mittagessen bei dem einzigen offenen Stand.

 

Nachdem die Einkäufe erledigt waren gings los Richtung Bahnof, denn unser heutiges Tagesziel lautete: Versaille. Nach  halbstündiger Zugfahrt kamen wir noch vor der großen Besucherflut bei diesem unfassbar riesigen Prunkschloss von Louis XIV an. Auch hier ist man sehr jugenfreundlich und wir wurden nach Vorzeigen unseres Personalausweises ohne zu bezahlen durchgewunken.Auch die Audioguides waren umsonst.

 

Das schon von aussen sehr eindrucksvolle Gebäude wartete auch Innen mit viel Schnik Schnak und Protz auf.  Alles voller riesiger Gemälde, Gold und Marmor. Uns beide hat besonders der Spiegelsaal, auch im Hinblick auf die Deutsch-Französische Geschichte, sehr beeindruckt.

 

Anschliessend ging es für uns in den Garten des Schlosses. Hier mussten wir mal ausnahmsweise Eintritt latzen. Stolze 8,50€ für das große bisschen Grün. Zunächst mussten wir erstmal ein bisschen Schatten aufsuchen, da die Mittagszeit und somit eine schier unerträgliche Hitze angebrochen war. Das mit der Hitze wurde auch im Laufe der nächsten 2 Stunden, die wir in der Parkanlage verbrachten nicht wirklich besser.

 

Nach einem verbotenen Picknick auf einem der Rasenflächen, bei dem wir zum Glück nicht erwischt und verhaftet wurden, ging die Erkundung weiter - immer schön auf der Schattenseite des Weges. So gegen 14 Uhr hielten wir es aber parout nicht mehr aus. Ein bisschen hob sich die Laune, als wir die riesig lange Schlange, die nun vor dem Palast war, sahen und die Menschen in der prallen Sonne bemitleideten. Komplett nassgeschwitz und ziemlich erschöpft schleppten wir uns zurück zum Bahnhof in Versailles. Auf dem Weg begegneten wir, wie auch in Paris vielen Straßenhändlern und Bettlern. Durch Frankfurts Zeil erprobt ereilte uns trotzdem kein Grässlicher Gollum (Grässlicher Gollum, der: Das schlechte Gewissen, das man bekommt, wenn man an einem Bettler vorbeigeht ohne ihm etwas zu geben).

 

Die Rückfahrt nach Paris im nicht klimatisierten Zug war jetzt auch nicht so wirklich erhebend, dafür aber um so mehr das Gefühl als wir feststellten, dass Shirin vor unserem Aufbruch heute morgen in weiser Voraussicht die Klimaanlage im Zimmer angelassen hatte!

 

Jetzt machen wir eine kleine Pause, bis die größte Mittagshitze vorbei ist und später geht es dann nochmal los. Geplant ist die Besichtigung des Eiffelturms und ein hoffentlich besseres Abendessen als gestern!

18.8.12 16:12


Der erste Tag in Paris...



... begann mit einem 4,80 Euro Quick (französische Fastfood Kette) Frühstück. Bestehend aus einem Heißgetränk, einem Kaltgetränk, einem Bagel, einem Donut und einem Joghurt. Danach ging es direkt zur Touristeninformation. Die nette Dame am Schalter teilte uns mit, dass Paris sehr jugendfreundlich ist: In die meisten Museen kommen Jugendliche aus Europa von 18-26 kostenlos.

 Sogleich bewaffneten wir uns mit einem 10er Metroticket und los gings. Erste Station: Sacre Coeur, Montmartre. Bei schönstem Sonnenschein erklommen wir die gefühlt 150000000000000000000000 Stufen. Zuvor hatten wir jedoch noch unsere Sonnenbrillen gereinigt von Blickfett (Blickfett, das: schmieriger Belag auf Brillengläsern).

 

Nach einem kleinen Einblick in einen Gottesdienst mit wunderschönem Nonnengesang, wurden  wir von den Touristenströmen wieder nach draußen gedrängt. Zu Fuß marschierten wir wieder zu unserem Hotel, vorbei an abertausenden Brautmodeläden. Seltsame Straße...

Auf dem Weg kauften wir noch unser Mittagessen ein (bestehend aus: Trauben, Baguette, Frischkäse und Tomaten), welches wir später im Park Square du Jean XXIII aßen.

 

Da heute unser Kirchentag war, hieß die nächste Station: Notre Dame. Auch diese Kirche war voll mit... MENSCHEN und mini Teelichtern für 2 Euro und Automaten, die Kitschmünzen für 2 Euro auswarfen. Eigentlich schade... Trotz allem ist auch Notre Dame nicht nur sehr beeindruckend sondern gerade durch die Kirchenfenster sehr schön.

 
Auf den Turm sind wir jedoch nicht gestiegen, da gefühlte 500 Menschen in der Schlange davor standen. Das war uns dann doch zu viel bei dem Wetter.

 

Nach unserem Mittagssnack gingen wir auf die Insel "Ile de St. Louis", wo unser super Reiseführer uns ein super tolles Eiscafé mit noch tollerem Eis versprach. Das supertolle Eis ist sicherlich wunderbar, probiert haben wir es dann leider doch nicht für 2,50 Euro die Minikugel. Ihr könnt euch selbst davon überzeugen. In der Galerie gibt es ein Bild von einem Eis. der Mann hat 4 Euro dafür bezahlt... Idiot!

 

Etwas enttäuschend war der Besuch der Conciergerie, ein altes Gefängnis, in dem schon Marie Antoinette auf ihren Tod wartete. Außer Säulen und schlecht gemachten Filmen gab es nichts zu sehen. Zum Glück hatten wir auch dafür nichts bezahlen müssen.

 

Nach einer weiteren kleinen Mittagspause am Ufer der Seine, ging es zu Fuß weiter zum Louvre. Hinter vielen Hinterköpfen entdeckten wir nach etwas Suchen und Herumirren in den riesen Hallen des größten Museums der Welt die weltberühmte Mona Lisa. Zum Glück leiden wir nicht an Craniopathie (Craniopathie, die: plötzlich auftretender, unerklärlicher Hass auf den Hinterkopf eines Unbekannten sowie völlig unschuldigen Menschen, der einfach nur vor einem steht.). Sonst hätte es vielleicht Tote gegeben. Beim Herumschländern stießen wir auf das ein oder andere bekannte Gemälde, ob aus dem PC Spiel "Artus jagt das Kunstphantom" oder doch nur aus dem Geschichtsbuch. Wer veruschen will, alles zu Sehen und jedem Maler gerecht zu werden, der braucht mindestens eine Woche.

 

Nun sitzen wir etwas geschafft im Hotel und haben Hunger. Gleich werden wir losziehen und uns etwas nettes zum Abendessen suchen.

Morgen geht es für uns sehr früh los mit dem Zug nach Versailles.

 

PS: Das mit den Fotos haben wir mit einer seperaten Galerie jetzt doch geschafft. Viel Spaß beim Schauen.

17.8.12 19:30


Paris oh Paris...



Nach fast 4 Stunden Zugfahrt sind wir in Paris angekommen. Auch das Hotel haben wir nach einigem Hin und Her mit dem Stadtplan gefunden. Die Frage nach dem Steckdosen-Adapter hat sich nun auch geklärt. Seltsame Steckdosen gibts hier in Frankreich. Zum Glück ist wenigstens das Laptopkabel kompatibel.

 

Die Zugfahrt haben wir uns mit der Lektüre eines sehr lustigen kleinen Büchleins versüßt. "Worte, die die Welt noch braucht". Kleines Schmankerl für die daheimgebliebene: Konkäki, das: kleines Stück Klopapier, das in der Poritze stecken bleibt.

Außerdem haben wir uns ein spannendes Uno Match geliefert, was dann jedoch leider leider leider sehr unspannend und eindeutig ausfiel. Wir verkünden: Caro -456 gegen  Shirin -152.

 

Das Hotelzimmer ist klein aber fein. Ein breites aber kurzes Bett für uns zwei, ein kleiner Fernseher, ein mini Schrank (für unsere ach so mini Rucksäcke) und ein sauberes Bad. Also alles was wir hier in Paris brauchen. Die Ursache eines undefinierbaren Rauschens sind wir noch am rausfinden. Aber Inspektor Schnüffelnase wurde auch schon im Zug auf eine harte Probe gestellt. Leider konnten wir dieses Rätsel nicht lösen und konnten bis zum Ende der Zugfahrt nicht herausfinden woher der bestialische Gestamk kam. Viellein ein Bee Gee?  (Bee Gee: der: Ein leiser Furz von dem man glaubt, keiner würde ihn bemerken, entwickelt sich plötzlich zu einer Bestie.)

 

Morgen wollen wir ein kleines bisschen länger schlafen und dann nach einem Frühstück unsere Erkundungstour starten. Wir werden wieder berichten.

 

PS: Das mit dem Bilder hochladen will noch nicht so ganz wie wir das gerne hätten. Wir probieren in den nächsten Tagen weiter rum. Stellt euch uns beide einfach mit riesigen Rucksäcken vor!

 

17.8.12 00:00


Bald gehts los...



Den letzten Tag vor unserer Abreise morgen Abend um 19:01 Uhr haben wir beide mit Koffer bzw. Rucksack packen verbracht. Wer nimmt Schampoo mit, wer die Sonnencreme? Brauchen wir eigentlich wirklich einen Föhn? Gibt es in Frankreich oder Italien andere Steckdosen für die man einen Adapter braucht? Wie viele Paar Socken muss ich einpacken?! All diese Fragen und noch viel mehr wurden gestellt und konnten größtenteils auch geklärt werden.
 
Jetzt sitzen wir vor gepackten Rucksäcken und freuen uns schon sehr auf unser kleines großes Abenteuer! Morgen am Hauptbahnhof werden wir uns zwar auch von unseren Lieben verabschieden müssen, aber dank der neuen Medien dürften diese zwei Wochen kein nicht zu bewältigendes Problem darstellen.
 
Wenn die Reise dann für uns beginnt würden wir uns freuen, wenn auch ihr uns ein wenig begleitet und eifrig unere Einträge lest und ins Gästebuch schreibt. Vielleicht kommt ja beim ein oder anderen dann auch ein bisschen Ferien Feeling auf, wenn er unsere (hoffentlich) schönen, sommerlichen Bilder und freudigen Berichte sieht. Nur nicht neidisch werden auf uns!
15.8.12 18:05


Der erste Stein wurde gelegt...



Heute waren Caro und ich bei der Bahn und haben schon mal alles mit der Bahn geregelt. Wir sind jetzt stolze besitzer eines 5 Tage Flexi-Tickets. Das heißt: wir dürfen an fünf Tagen innerhalb von 10 Tagen mit dem Interrail-Ticket durch ganz Europa fahren.

 
Der Urlaub kann kommen

24.6.12 10:16


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Wir sind an unserer Endstation angekommen.

Die ewige Stadt ROM ist unser letztes Ziel
Caro und Shirin. Frisch gebackene Abiturienten aus Frankfurt am Main, die ausziehen und die Welt erkunden. Mit einem Interrail-Ticket bewaffnet geht´s einmal quer durch Frankreich und Italien.