Gratis bloggen bei
myblog.de

Gratis bloggen bei
myblog.de

Main

Startseite Route Gästebuch Archiv Galerie

2 zum Preis von Einem



Unseren letzten Tag in Paris haben wir mit einem spaetem Fruehstueck begonnen. Nachdem wir ausgecheckt hatten und noch ein wenig fuer den Tag besorgt hatten, ging es auf Richtung Champs Elysee. Bei bruehtender Hitze liefen wir diese Prachtstrasse entlang bis zum Triumphbogen.

 Nach unzaehligen Treppen standen wir dann endlich oben drauf und hatten eine wunderbare Aussicht auf die Stadt und die elf abzweigenden Strassen. Nach diesem anstrengenden Aufstieg, machten wir die erste Pause des Tages in einer kleinen Gruenanlage. Zuvor war uns der Cloue des Lebens gelungen. Wir hatten zwei 1 Liter Flaschen Wasser fuer nette 6 Euro gekauft, da weit und breit kein Supermarkt oder aehnliches zu entdecken war und wir ohne Wasser umgekippt waehren. Zwei Minuten spaeter treten wir in die Gruenanlage und sehen einen kleinen Brunnen an dem man Wasser trinken und seine Flaschen auffuellen konnte. Haetten wir das mal frueher gewusst...

 Nach dieser kleinen Pause im Schatten liefen wir ueber den Place de la Concorde in den Garten der Tuilerien und verbrachten die restlichen anderthalb Stunden auf zwei Liegestuehlen im Schatten bei tiefgruendigen Frauengespraechen.

Danach ging es direkt zum Hotel zurueck, um unsere Sachen abzuholen und mit den riesigen Rucksaecken zum Gare Austerlitz zu fahren.

Dort erwartete uns die naechste boese Ueberrschung. Wir waren davon ausgegangen, dass es an diesem Bahnhof die Moeglichkeit gaebe noch das Ein oder Andere zu Essen, doch machten gerade alle Laeden am Bahnhof zu, obowhl lauter Nachtzuege von diesem Bahnhof fuhren. So blieb uns nichts anderes uebrig als ein wabbeliges und ekeliges Sandwich fuer 5 Euro zu Kaufen.

Die Zeit des Wartens verging dann jedoch relativ schnell, da wir unsere erste Interrail Bekanntschaft mit einem Maedchen aus Kassel schlossen, die gerade auf dem Weg nach Barcelona ist. Vielleicht sehen wir sie in Rom noch einmal, da sie voraussichtlich zur selben Zeit wie wir dort sein wird. 

 

Die Zugfahrt im Nachtzug war dann ebenfalls nicht ganz so schlimm wie angenommen. Im ersten Moment dachten wir, der Zug waehre nicht klimatiesiert, doch dies stellte sich als Trugschluss heraus. Auch wenn das Abteil und die Betten sehr klein ware (Caro schaffte es gerade so mit angezogenen Zehen und dem Kopf halb in der Gepaeckablage), schafften wir es, trotz des Geschaukels ein bisschen zu schlafen.

 

Heute morgen stellten wir fest, dass der eine Franzose, der im Bett unter uns geschlafen hatte, sehr gutes Deutsch sprach.  So hatte Shirin heute morgen ein interessantes Gespraech mit einem jungen Franzosen, der in Canne Urlaub machte.

 

Als wir endlich in Nizza im Hostel ankamen, waren wir doch sehr positiv ueberrascht. Der Mann an der Rezeption begruesste uns sehr ueberschwanglich und freundlich. Erklaerte uns alles, einschliesslich dem besten Weg zum Strand.

Die Dusche war jedoch unser erstes Ziel. Der Schweiss des letzten Tages und der Nacht musste erst abgewaschen werden, bevor wir an andere Dinge denken konnten.

Nach dieser sehr erfrischenden Dusche, packten wir unseren Rucksack, kauften noch etwas zum Brunch und zogen sofort zum Strand von Nizza. Auch wenn es hier nur einen Steinstrand gibt, war dieser erste Blick aufs Meer sehr schoen. Der Steinstrand hat auch sein gutes, so konnte man in regelmaessigen Abstaenden, Menschen beim Mickjaggern (<b>mickjaggern</b>, das, wie Leute gehen und gucken, die am Badesee barfuss ueber Kieselsteine laufen.) Das Wasser hatte genau die richtige Temperatur. Nicht zu kalt aber immer noch sehr erfrischend. Allzulange hielten wir es dann jedoch nicht am Strand aus. Die Sonne knallte einfach zu sehr, als dass wir es ohne Sonnenschrim (den wir fuer 19 Euro bekommen haetten) nicht aus.

 Heute Abend gibt es hier eine Spaghetti Party, wo es all you can eat Spaghetti fuer nur 2 Euro gibt. Das werden wir auf jeden Fall mal ausprobieren.

Zum Schluss gibt es von uns noch ein kleines Resumee zu Paris

 

 <b>Contra</b>
- in den Gassen von Paris stinkt es nach Urin

- Wir haben nichts gescheites zu Essen gefunden, was halbwegs bezahlbar war

- sehr staubig, sehr heiss

-  sehr touristisch

- unterscheidet sich kaum von anderen europaeischen Grossstaedten

- in Paris wird selten irgendetwas klimatisiert

 

<b>Pro</b>

- Unterkunft war sehr sauber und zentral gelegen

- Paris ist sehr jugendfreundlich, wir haben kaum irgendwo Eintritt zahlen muessen

- die Sehenswuerdigkeiten sind wirklich sehenswert

 

20.8.12 13:27
 


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Tessa (20.8.12 16:19)
Ich freue mich wirklich sehr,dass ihr die Zugfahrt lebend und scheinbar unbeschadet überstanden habt, nachdem Shirin in der letzten Mail ja schon meinte vor Hitze zu sterben. Aalt euch noch in Nizza am Meer und denkt an uns arme Daheimgebliebene.


Angelika (20.8.12 16:47)
Hallo Ihr Zwei,
so klein ist doch die Welt! Vor 3 Stunden(13 Uhr30) hat Richi mir eine SMS geschickt, in der er mir berichtete, dass er gerade in Nizza zum Schwimmen am Strand war und dann einen leckeren Salat gegessen hat. Immer schön die Augen offen halten, vieleicht lauft Ihr Euch ja noch über den Weg!
Bis bald!

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen
Wir sind an unserer Endstation angekommen.

Die ewige Stadt ROM ist unser letztes Ziel
Caro und Shirin. Frisch gebackene Abiturienten aus Frankfurt am Main, die ausziehen und die Welt erkunden. Mit einem Interrail-Ticket bewaffnet geht´s einmal quer durch Frankreich und Italien.